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ÖKT-Programm veröffentlicht

Ökumenischer Kirchentag setzt auf Begegnungen und heiße Eisen

ÖKT-Programm

Das komplette Programm des 3. ÖKT digital und dezentral ist im Internet unter oekt.de/programm und ebenfalls in der kostenlosen ÖKT-App für iOS und Android verfügbar

Der 3. ÖKumenische Kirchentag wird ein digitaler Begegnungsort werden. Festgottesdienste, Talkrunden, die Aufführung des Ökumenischen Oratoriums "EINS" sowie vertiefende Workshops gehören zum Programm. Zudem beteiligen sich auch: Bundeskanzlerin Merkel sowie zwei Bundesminister und weitere Politiker:innen, Eckart von Hirschhausen und die Theologin Margot Käßmann.

Das Programm für den 3. Ökumenischen Kirchentag steht. Unter dem Leitwort „schaut hin“ (Mk 6,38) entstanden rund 80 digitale Veranstaltungen zu Glaubens- und Vertrauensfragen, dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und der wachsenden globalen Verantwortung. 

Programm im Live-Stream – Anmeldung für einzelne Veranstaltungen notwendig

Das Programm des Ökumenischen Kirchentages vom 13. bis 16. Mai 2021 lässt sich kostenlos auf oekt.de verfolgen. Neben Livestreams finden sich dort auch die Zugänge zu Begegnungsforen und Workshops. Voranmeldungen für teilnahmebeschränkte Veranstaltungen können ab sofort in der kostenlosen ÖKT-App vorgenommen werden. Zudem werden zwei Gottesdienste und eine Diskussionsrunde im Fernsehen übertragen.

Bibelarbeiten und Begegnungen digital

Etablierte Formate wie die Bibelarbeiten werden digital veranstaltet. Mit dabei sind Prominente wie Entertainer Eckart von Hirschhausen, die Lyrikerin Nora Gomringer, die Theologin Margot Käßmann oder der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Zudem wird ein digitaler Begegnungsort Menschen, die Austausch und Gemeinschaft mit anderen suchen, die Möglichkeit bieten, sich gegenseitig kennenzulernen und zu vernetzen.

Kirchentag mit weiteren prominenten Gästen

Als Beispiele für prominent besetzte Veranstaltungen nannten die Verantwortlichen die Beiträge des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und die Dialogformate mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. In andere Gesprächsrunden werden sich die Bundesminister Jens Spahn und Heiko Maas, die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt, der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland Joseph Schuster und die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor mit ihren Gedanken und Positionen einbringen. 

Im Fernsehen: zwei Gottesdienste und eine Diskussionsveranstaltung 

Neben seinen digitalen Angeboten wird der 3. ÖKT auch in den klassischen Medien zu verfolgen sein: 

  • Der Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 13. Mai, 10 Uhr, wird live im Ersten übertragen. 
  • Der Schlussgottesdienst am Sonntag, 16. Mai, 10 Uhr, wird live im ZDF ausgestrahlt.
  • Ebenfalls live im ZDF wird am Samstag, 15. Mai, 11 Uhr, eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Abschied in Würde – Verantwortung und Schutz am Lebensende“ gesendet. 

Vorstellung des ÖKT-Programms

Die Präsidentin des 3. ÖKT, Bettina Limperg macht Lust auf die Teilnahme: „Wir packen heiße Eisen an: Macht und Missbrauch von Macht, Armut und Ungerechtigkeit, die Herausforderungen einer digitalen Gesellschaft, und vieles mehr. Dafür schaffen wir mit Workshops und Barcamps digitale Beteiligungsmöglichkeiten. Und ich bin froh, dass wir Kulturveranstaltungen anbieten können. Ganz klar: Dabeisein wird sich lohnen!“ 

Freude auf Begegnungen

Der ÖKT wird ein digitaler Begegnungsort Menschen, die Austausch und Gemeinschaft mit anderen suchen. Über die Website des ÖKT oekt.de wird es Zugängen zu Begegnungsforen geben. „Die Begegnung von Mensch zu Mensch ist es, was einen ökumenischen Kirchentag ausmacht und das wollen wir auch digital ermöglichen“, meinte dazu Kirchentags-generalsekretärin  Julia Helmke. „In den letzten Monaten ist die Welt für Herz und Geist vieler Menschen eng geworden. Ich persönlich freue mich deshalb auf neue und alte Gesichter, aufs Zuhören und Austauschen – das ist für mich gelebte Geistkraft Gottes.“ 

Debattenkultur auf dem ÖKT im Superwahljahr

„Der 3. ÖKT will Dialog und Austausch ermöglichen“, sagt Marc Frings vom Zentralkommitee der deutschen Katholiken. „Als Veranstalter des 3. Ökumenischen Kirchentages wollen wir zu einer gesellschaftlichen Verständigung beitragen: Statt in die eigene Filterblase hineinzuhorchen, freuen wir uns auf eine konstruktive Debattenkultur. Der 3. ÖKT fällt in ein deutsches Superwahljahr. Schauen wir also auf die Themen, die uns als Christinnen und Christen beschäftigen."

Programmplanungen am 30. März vorgestellt 

Am Dienstag, 30. März 2021, wurde das Programm vorgestellt. Neben der Präsidentin des 3. Ökumenischen Kirchentages, Bettina Limperg und Präsident Thomas Sternberg waren Generalsekretärin Julia Helmke (Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT) und Generalsekretär Marc Frings (Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)) dabei. Gemeinsam mit Stefanie Rentsch, Studienleiterin des Deutschen Evangelischen Kirchentages und Thomas Großmann, Leiter Katholikentage beim ZdK, würdigten die Verantwortlichen das Ergebnis der Programmplanungen. 

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